Fridor’s Abenteuer

Geschichten rund ums Wohnmobil

 

https://fridor2014.files.wordpress.com/2014/04/cropped-fridor1.jpg

 

 

 

     in Arbeit

 

 

Die Geburt von Fridor

 

Nach dem Motto „Träume nicht dein Leben, sondern Lebe deinen Traum“ haben wir 2013 zweimal ein Wohnmobil für eine Woche gemietet um unseren Traum zu Leben.

 

Und um zu probieren ob der Urlaub mit einem Womo (Wohnmobil) unsere Zustimmung findet. Nach dem zweiten mal Mieten, hatten wir auch die richtige Aufteilung für unser Wunschwomo gefunden. Jetzt wuchs der Wunsch nach einem eigenen Womo immer mehr.

 

Nach dem letzten Mieten und der ABF in Hannover lag genug Zeit sich über ein Womo Gedanken zu machen. Am 25.01.2014 haben wir auf der ABF in Hannover erfahren, dass wir mit Fridor (der Name des Womo) schwanger sind. Dort hatte man uns mitgeteilt dass der 13.02. der wahrscheinliche Geburtstermin ist.

 

Man hatte uns außerdem Angeboten Fridor selbst aus Italien zu holen. Dadurch könnten wir bei der Überführung Geld sparen. Und auch ein kleines Abenteuer erleben. Gesagt getan, nach einigen Telefonaten zur Vorbereitung, sind wir dann am 13.02. um 04:00 Uhr aufgestanden, um mit dem Zug nach Düsseldorf zum Flughafen zu fahren. Dort wartete der Geburtshelfer auf uns. Dieser flog mit uns nach Florenz in Italien.

Dort am Flughafen angekommen stiegen wir in einen Bus um zum Bahnhof zu fahren. Dort sind wir dann mit dem Zug nach Arezzo gefahren. Dann ging es in ein Taxi um ins Geburtshaus nach Sangiustino zu fahren.

Nach einer Wartezeit mit starken Wehen, haben wir dann das erstemal Fridor anfassen dürfen.

Wir haben alles begutachtet und ein Schrankschloss gefunden, das nicht richtig funktionierte.

Ein Monteur hat diesen Fehler dann behoben. Der Geburtshelfer hat mit uns dann rote Nummernschilder an Fridor geschraubt. Und um 16:45 Uhr haben wir dann das Geburtshaus verlassen. Nun mussten wir Fridor erst mal was zum Essen kaufen. Der Diesel in Italien ist sehr teuer. Wir mussten für einen Liter Diesel 1,68 Euro bezahlen.

 

Wir fuhren jetzt mit unserem eigenen Womo Richtung Deutschland. Es war ein schönes Gefühl.

 

Die Strecke führte über Cesena, Imola nach Bologna. Dies war eine mautfreie Strecke.

Ab Bologna fuhren wir auf mautpflichtigen Autobahnen Richtung Modena. Ab da ging es über Verona Richtung Brenner.

Kurz vor dem Brenner war dann die mautpflichtige Autobahn zu Ende.

Nach dem Bezahlen an der Kontrollstelle fuhren wir auf einen Autohof um ein paar Stunden zu schlafen. Die Außentemperatur betrug minus 1 Grad.

 

Da wir kein Gas an Bord hatten, gab es natürlich auch keine Heizung. Denn Motor wollten wir nicht laufen lassen, weil wir nicht mehr viel Diesel im Tank hatten.

Um ca. 04:00 Uhr konnten wir vor Kälte in Fridor nicht mehr schlafen. Wir fuhren weiter Richtung Brenner. Als wir dann die Österreichische Grenze passiert hatten, fuhren wir gleich die nächste Tankstelle an um Fridor zu füttern bis er voll war.

 

Dann ging’s weiter Richtung Innsbruck. Kurz vor 06:00 Uhr haben wir nochmal eine Raststätte angefahren. Dort haben wir nochmal ca. 1 – 2 Std. geschlafen. Und nach einem Kaffee und ein Stück Kuchen bzw. Laugenstange fuhren wir dann über Innsbruck, München, Nürnberg, Würzburg auf der A7 Richtung Kassel.

 

Ca. 16:00 Uhr waren wir dann beim Händler in der Nähe von Kassel angekommen. Wir mussten Fridor noch für eine Woche beim Händler lassen, weil er noch diverse Sachen anbauen soll. Es fehlte ihm ja noch eine Markise, Fahrradträger, Radio mit Navi, Rückfahrkamera und Aufbaubatterie.

 

Der Händler brachte uns dann zum Bahnhof, damit wir wieder nach Hause fahren konnten.

Wir sollten Fridor ja nach einer Woche wiedersehen.

 

Um 20:30 Uhr waren wir wieder zu Hause angekommen. Und das erste Abenteuer mit Fridor war zu Ende.

 

Am 22.02. fuhren wir dann mit dem Zug und den Überführungskennzeichen im Gepäck zum Händler. Aus dem Zug haben wir schon mal beim Händler angerufen damit er uns vom Bahnhof abholt.

Der Fahrer hat uns zu einem Autohof gebracht weil Fridor noch nicht fertig war. Dort durften wir auf Kosten des Händlers zu Mittag essen. Der Fahrer hat uns circa 12:30 Uhr wieder abgeholt, und zum Übergabeort gefahren.

 

Dort mussten wir noch warten weil vor uns noch jemand sein Womo abgeholt hat. Dieser hatte wohl noch nie ein Womo benutzt. Der Mitarbeiter des Händlers musste alles genau erklären. Dieses dauerte sehr lange.

 

In der Zwischenzeit habe ich schon mal alles kontrolliert. Ob alles da ist wie es bestellt war.

Zwischenzeitlich hat der Mitarbeiter uns auch schon mal die Gasflaschen gebracht.

Diese konnte ich dann anschließen und schon mal die Heizung ausprobieren.

Ich habe dann festgestellt dass der Fahrerhaustrennvorhang nicht eingebaut wurde.

 

Als der Mitarbeiter dann für uns Zeit hatte, hat er uns noch die diversen Kleinigkeiten gebracht. Z.B. Feuerlöscher, Warnwesten, Fußmatte, Verbandskasten usw.

Dann haben wir den Restbetrag bezahlt und alle Papiere bekommen.

Es wurde uns schriftlich bestätigt dass wir den Trennvorhang zugeschickt bekommen. Die Überführungskennzeichen waren schon angebaut.

 

Dann haben wir mit unserem Fridor den Hof verlassen.

 

Wir sind dann zum Autohof gefahren um ihn zu füttern bis er voll war.

Danach ging es auf die Autobahn Richtung Heimat.

 

Wir sind dann um 17:30 Uhr mit Fridor in seinem neuen Zuhause  angekommen.

Fridor haben wir erst mal auf dem Hof geparkt, bis ich den vorgesehenen Abstellplatz vorbereitet habe.

 

Dies war sie nun, die Geburt von Fridor.